Die Burgundia in Ahrweiler:
Eine Tradition im Wandel der Zeit

Die Ursprünge der Burgundia in Ahrweiler

Der Titel „Burgundia“ entstand während der Karnevalszeit 1936 in Ahrweiler. Oswald Both, der frisch ernannte Prinz Oswald I. der Ahrweiler Karnevals-Gesellschaft (AKG), suchte eine Prinzessin. Seine Wahl fiel auf Käthe Blameuser, eine junge Karnevalsteilnehmerin, die sich in einem Sketch gut präsentiert hatte. Sie wollte jedoch nicht unter ihrem bürgerlichen Namen Prinzessin sein. Stattdessen erklärte sie: „Ich nenn mich doch nit Prinzessin Blameusers Kätt, nein, ich sinn die Prinzessin Burgundia.“

Die erste Vertreterin des Ahrweiler Weines, die den Titel „Burgundia“ trug, wurde am 5. September 1936 ernannt. Es handelte sich um Marga Bier (später Marga Grahms). Die Veranstaltung war Teil des „Festes des Deutschen Weines“, einer nationalsozialistischen Propagandainitiative.

Die Burgundia ist die Weinkönigin von Ahrweiler und repräsentiert die lokale Weinbautradition. Der Titel steht für Lebensfreude und repräsentiert mehr als nur Wein, Weib und Gesang. Die Burgundia ist eine Schlüsselfigur des Ahrweiler Winzerfests. Als Insignien trägt die Burgundia eine Krone und eine Kette. Es gibt auch einen Burgundia-Stammtisch, an dem sich ehemalige Burgundien regelmäßig treffen.

 
Hannah Schooß Burgundia Ahrweiler 2026/2027
Unterstützer der Ahrweiler Weinwochen und Sponsoren der Autogrammkarte

Aufgaben der Burgundia damals und heute

Die Figur der Burgundia repräsentiert die Weinkönigin von Ahrweiler und verkörpert die Verbundenheit der Stadt mit ihrem Wein. Sie ist ein Symbol für die Freude am Wein und die Feier der Ernte.

Die Aufgaben der Burgundia haben sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, sind aber im Kern gleich geblieben: die Repräsentation des Ahrweiler Weins und die Förderung der Weinkultur.

Ursprünglich war die Burgundia vor allem für die Repräsentation des Weins auf lokalen Festen und Veranstaltungen zuständig. Sie war das Gesicht des Ahrweiler Weins und repräsentierte die Winzer und ihre Produkte.

Heute hat die Burgundia eine erweiterte Rolle. Sie repräsentiert nicht nur den Wein, sondern auch die Stadt Ahrweiler und die gesamte Region. Sie nimmt an zahlreichen Veranstaltungen teil, sowohl lokal als auch überregional, um den Ahrweiler Wein und die touristischen Attraktionen der Region zu bewerben. Sie ist eine Botschafterin für die Weinkultur und die Traditionen der Stadt. Sie repräsentiert die Stadt bei offiziellen Anlässen und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Winzern und den Besuchern der Weinwochen.

Burgundien von Ahrweiler

2025 Hannah Schooß
2024 Laura Graf
2023 Michelle Quandt
2022 Lena Körtgen
2021 Ruth Simons
2020 Ruth Simons
2019 Carlotta Müller
2018 Elena Platz
2017 Annika Schooß
2016 Irena Schmitz
2015 Theresa Ulrich
2014 Theresa Friedrich
2013 Carina Mombauer
2012 Carolin Groß
2011 Katja Kniel, geb. Wolber
2010 Stefanie Raths
2009 Katharina Dietenhofer
2008 Kathrin Heinrichs
2007 Miriam Beiling
2006 Stephanie Stodden, geb. Rieck
2005 Diana Winnen, geb. Knieps
2004 Julia Strack
2003 Melanie Giffels
2002 Jeanette Postrach, geb. Höper
2001 Carina Knieps
2000 Christina Anders
1999 Rebecca Henseler
1998 Claudia Krah
1997 Sabrina Koll
1996 Ursula Otto, geb. Assenmacher
1995 Petra Kurth, geb. Krah
1994 Stefanie Koll-Bensberg, geb. Koll
1993 Anja Gansewig, geb. Desens
1992 Alexandra Rohleder, geb. Küls
1991 Monika Krupp, geb. Lingen
1990 Eva-Maria Gilles, geb. Schragen
1989 Martina Küls
1988 Manuela Schumacher, geb. Wirtz
1987 Stephanie Mies
1986 Rosel Schooß, geb. Kriechel
1985 Martina Groß, geb. Palm
1984 Ulrike Simons, geb. Bünnagel
1983 Eva-Maria Zepp, geb. Sonntag
1982 Marlene Seeliger, geb. Küls
1981 Monika Kortmann, geb. Knieps
1980 Beate Körtgen, geb. Ropertz
1979 Pia Schüller, geb. Gilles
1978 Ellen Maur-Gies, geb. Maur
1977 Elisabeth Effertz
1976 Karin Wenzel, geb. Knieps
1975 Margret Raths, geb. Palm
1974 Hildegard Sturm, geb. Barkowski
1973 Ingrid Ermert, geb. Nonn
1972 Roswitha Bell, geb. Backes
1971 Christel Lenz, geb. Warlich
1970 Ingrid Witzel, geb. Groß
1969 Rosemarie Stollenwerk, geb. Steinkämper
1968 Mathilde Lieberz-Groß, geb. Groß
1967 Hildegard Willerscheid, geb. Ulrich
1966 Helene Jüliger, geb. Berg
1965 Ursula Sattler
1964 Christel Bous, geb. Sonntag
1963 Margarete Ketz, geb. Schragen
1962 Marita Schmitz, geb. Heinzen
1961 Christel Schneider, geb. Beu
1960 Uta Hupperich, geb. Knieps
1959 Helene Schoohs, geb. Knieps
1958 Annemie Josten, geb. Hörsch
1957 Marga Bieder, geb. Grimmiger
1956 Gerda Großgart, geb. Reuter
1955 Christel Kototschenko, geb. Jakobs
1954 Erika Eckendorf, geb. Louis
1953 Agnes Dreisbusch, geb. Stahl
1952 Agnes Gemein, geb. Heinzen
1951 Irene Etten, geb. Gilles
1950 Helene Fürsatz, geb. Schäfer
1949 Christel Schmitz, geb. Eller
1938 Emmy Appel, geb. Mies
1939-1948 keine Burgundia
1937 Elly Mausberg, geb. Schwarz
1936 Marga Grams, geb. Bier